Der GKV-Spitzenverband diskutiert aktuell Pläne, die eine pauschale Absenkung der Honorare für psychotherapeutische Leistungen vorsehen. Da (kinder- und jugend)psychotherapeutische Praxen bereits
aktuell einem hohen Leistungsdruck ausgesetzt sind, würde eine pauschale Honorarkürzung eine deutliche Verschärfung bedeuten und die wirtschaftliche Grundlage vieler Praxen gefährden. Eine
pauschale Honorarkürzung könnte somit zu einer Reduktion aktuell verfügbarer und dringend benötigter Therapieplätze führen und den Zugang zu Therapieangeboten weiter erschweren.
Die KJPVT beobachtet die Diskussion kritisch und aufmerksam, steht im Austausch mit weiteren Berufsverbänden und wird sich bei Bedarf mit einer Stellungnahme äußern. Wir sind uns einig, dass es
zu keiner weiteren Verschlechterung der psychotherapeutischen Versorgung, insbesondere für Kinder und Jugendliche kommen darf.
